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Welche Wurzeln sind essbar? Das lernen Sie bei der Wildnispädagogik-Ausbildung Anfang November

Radio Regenbogen begleitet Wildnispädaogogen der Wildnisschule Chiemgau bei einer Nachtwanderung --->

Wollen Sie auch die Ausbildung machen? Es sind noch wenige Plätze frei!
Der nächste  WILDNISPÄDAGOGIK beginnt Ende Oktober. Infoabend am 14. September in der VHS Prien. Mehr dazu --->

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Dirk Schröder

Ich bin 1954 in Altena/NRW geboren
Trommeln verbindet mich mit dem Rhythmus der Erde
Bei Naturvölkern habe ich viel über die ursprüngliche Lebensweise erfahren
Sie machen so ihre Zigaretten an
Beim Scouttraining
Die Geburt des Feuers
Die Natur bietet uns alles ...
auch eine warme Nacht im Waldläuferschlafsack

In meiner langjährigen Tätigkeit als Reisejournalist, habe ich viele Länder besucht. Bei den Naturvölkern ist mir in Lappland zum ersten Mal aufgefallen, dass der Umgang mit Kindern anders ist, als bei uns. Dies ist mir dann auch bei vielen anderen "Naturvölkern" begegnet. Es gab dort kein Geschrei, keine bösen Worte, keinen Streit untereinander. Erst Jahre später, als ich die Wildnisszene kennen lernte und dort die verschiedenen Kurse absolvierte, wurde mir klar, dass es eine andere Art gibt, auf Menschen zu zu gehen, eine andere Weise Kindern etwas beizubringen. Es ist zum einen die Verbindung zur Natur, aber auch der Respekt vor den "kleinen Leuten", wie es der Indianer Mala Spotted Eagle so schön ausdrückte, die das Wort Kind in ihrer Sprache überhaupt nicht kennen. 

Nach meiner Ausbildung zum Wildnispädagogen im März 2005, war es mein größter Wunsch, dass Wissen den Kinder in der Region weiter zu geben. Schon der erste Kurs wenige Monate später war voll. Die Kinder waren begeistert, so frei in der Natur zu sein, viel Neues zu erfahren und ich war verblüfft, wie gut das "Coyoteteaching", wie wir die alte Art zu lehren nennen, ankommt. Heute hat die Hirnforschung festgestellt, dass durch Neugierde, Freude und die eigenen Erfahrungen das Wissen mühelos aufgenommen wird und im Gehirn verankert. 

Indianerwissen fließt mit ein

Mich zog es in den letzten Jahrzehnten immer wieder zu den Indianern Nord- und Südamerikas, von denen ich in Ritualen erfahren habe, dass es noch einen anderen Zugang zu dem Wissen gibt. Es it die Dankbarkeit vor allem, was wir auf der Erde haben. Die Lakota-Indianer drücken es mit dem Wort "Mitakuje Ojasin" aus - wir sind mit allem verwandt. Das kein ein Dankeschön vor dem Essen sein, ein Dank für den neuen Tag, oder ein Dank am Abend, für alles, was jeder einzelne erfahren hat.

Meine Aufgabe: Das Wissen in die Welt tragen

Meine Vision ist es, das Wissen der Naturvölker, dass über all auf der Welt eine Kombination aus Naturerfahrungen, Respekt und Förderung der Talente eines Menschen ist, in unserer Region und darüber hinaus wieder zu verbreiten. 2008 wurde mir klar, dass ich das nicht alleine machen kann. So begann ich Erwachsene zu "Wildnispädagogen - pädagoginnen" in der Weise auszubilden, wie ich es in der Wildnisschule Wildniswissen gelernt hatte. Bisher sind gut viele Menschen in dem Jahrestraining gewesen - nicht nur Erwachsene. Es kamen auch Mütter mit ihren Kindern. Ja manche waren noch Säuglinge oder wurden in dem Jahr geboren. So konnte ich an den Kindern die Veränderung beobachten, die dieser liebevolle, respektvolle Umgang bewirkt. Auch bei vielen Erwachsenen höre ich, wie die Naturverbindung und die Lehren, die auch den respektvollen Umgang in der Gruppe betreffen, ihr Leben nachhaltig beeinflusste oder sogar gravierend verändert hat. 

Einige können das Wissen gleich im Kindergarten, der Schule, in der Familie umsetzten und berichten geradezu von Wundern im menschlichen Umgang. Die Grenzerfahrungen und Fertigkeiten, die schon im Basiskurs intensiv trainiert werden, geben den Teilnehmern zudem Sicherheit in Krisenzeiten. 

Ich erlebe nun auch bei uns dass, was ich vor Jahrzehnten bei den Samen in Nordnorwegen zum ersten Mal beobachtet habe, was mir Hoffnung macht.

Meine Vision ist es, dass dieses Wissen wieder in den Schulen etabliert wird, weil dann die Lehrer entspannen können, die Schüler gerne lernen und die Zeit dort Freude macht. Denn jeder wird in dem unterstützt, was er schon mit auf die Welt gebracht hat. Diese Fähigkeiten sind es, die eine Gemeinschaft, eine Familie, ein Unternehmen braucht. 

Zudem wünsche ich mir, dass in jedem Dorf wieder ein zentrales Feuer brennt, was ein Treffpunkt der Begegnung für alle ist, zu dem jeder kommen kann, an dem die Verbindung und Vernetzung von ganz alleine passiert.

Mit den Angeboten auf dieser Seite möchte ich zusammen mit meinem Team einen Beitrag leisten, die Verbindung zur Erde und damit zu den eigenen Wurzeln wieder herzustellen. Es berührt immer wieder mein Herz, wenn die Teilnehmer nach Kurs oder einem Ritual strahlend zurückkehren. 

Inzwischen weiß ich, dass jeder einmal Lehrer und einmal Schüler ist. So lerne auch ich immer wieder von den Teilnehmern, ganz besonders von den Kindern.

Einige Daten:

1996 hat mich das Bild des Indianers Archie Fire Lame Deer, der auf einem Faltblatt für seine Schwitzhütten warb, magisch angezogen. Ich musste unbedingt dort hin. Seid dem habe ich von vielen weiteren Indianern in Nord- und Südamerika gelernt.

1997 erste Kurse an der Wildnisschule Wildniswissen - Wolfgang Pehan

2001 bei Peggy Dylan, SUNDOOR, Kalifornien, die Ausbildung zum Feuerlauftrainer absolviert (2003 Mastertrainer, 2004 Coach für Firmen)

2005 die Ausbildung zum Wildnispädagogen abgeschlossen.

2005-2011 Weiterbildungen bei unserem Mentor Jon Young

2008 Leben bei de Buschleuten in Ostafrika, den Hadzabe

2011 Aufenthalt bei den Guaymi Indianern in Costa Rica. 

2011 habe ich an einer Ausbildung zum Kreisleiter bei Manitonquat - Medicine Story, einem Indianer der Assonet Band.

2013 Aufenthalt bei den Buschleuten in der Kalaharie, den San.

Weitere Lehrer waren in den Jahren: 
Agna Janka, Medizinmann der Lakota Indianer, Guy Dull Knife (Lakota), henry Red Cloude (Lakota), Jim Medicin Tree, Paul Raphael (Ojibwa), Skyvon den Tlingit/Alaska und Mala Spotted Eagle (Shoshone und Cherokee).

  • 01.08.2016
    Fuchsbandwurm!
    Die Wahrscheinlichkeit davon erkrankt zu werden ist so gering, wie vom Blitz getroffen zu werden: 0,
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Coyote Mentoring - was ist das?

Die nächsten Veranstaltungen:

Wechselmondin 2016
07.–09.10.2016
Adlertanz 2016
15.10.2016
Waldleben
21.–23.10.2016
Männer Camp 2
28.–30.10.2016
Wildnis Basiskurs
31.10.–06.11.2016

Die Wildnisschule ist ...

... Mitglied im WI.N.D. Netzwerk

... Partner von Mitananda

... in der Regionalwährung eingebunden