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Unsere Philosophie

In der Wildnischule möchten wir Menschen begleiten, die ihre Verbindung zur Natur und zu sich selbst vertiefen wollen, die bereit sind, neue Erfahrungen zu machen.

In unseren Veranstaltungen, in denen wir den respektvollen Umgang mit allem, was um uns herum existiert vermitteln, werden die Sinne und die Wahrnehmung auf eine Art trainiert, wie es bei Naturvölkern üblich ist. Unsere Angebote gehen weit über reines Survival-Training hinaus. Es werden u.a. neue Fertigkeiten trainiert und ganz nebenbei kommen die Schätze und Talente jedes Einzelnen ans Licht. Die Trennung hebt sich auf, wir werden wieder Teil der Natur, der Kreis schließt sich. 

In den Kursen lebt der Geist des Apachen Stalking Wolf weiter. Seine Vision war es, dass das alte universale Wissen der Naturvölker weiter lebt. So hat er es in das Herz zweier Kinder gelegt und sie unterwiesen wie junge Indianer. Einer von ihnen ist Tom Brown, der inzwischen die bekannteste Trackerschool der Welt hat. Er und sein „Zögling“ Jon Young haben viele Menschen inspiriert, ihre eigenen Wildnisschulen zu gründen. In dieser Linie verstehen auch wir uns als Mentoren. 

Zu dem indianischen Wissen kommen in unserer Wildnisschule weitere Erfahrungen von anderen nativen Völkern hinzu. Unsere Lehrmethode, das „Coyoteteaching“, hat sich bei den Naturvölkern seit Jahrtausenden bewährt. Das Naturmentoring basiert auf Freude, Neugierde und spielerischer Leichtigkeit, für Erwachsene ebenso wie für Kinder.

Der Neurobiologe Gerald Hüther und andere Wissenschaftler haben inzwischen bestätigt, dass Neugierde und die Möglichkeit, Dinge selbst zu erfahren, die Voraussetzung dafür sind, dass das Erlernte langfristig abgespeichert wird. Lernen geschieht auf diese Weise nebenbei. Unsere Aufgabe als Mentoren ist es unter anderem, Neugierde bei den Teilnehmern zu wecken und darauf zu achten, dass die friedvolle Atmosphäre im Camp mit viel Freude erhalten bleibt. 

Unsere Kurse richten sich an alle Altersgruppen. Besonders wichtig aber sind uns Kinder und Jugendliche. Denn die nächsten Generationen bestimmen die Zukunft.

Damit das Lebensrad wieder geschlossen ist, haben wir das "Ältestenprogramm 55+" eingeführt. Dabei wünschen wir uns. dass Menschen in diesem Lebensabschnitt einfach dabei sind und die jungen Menschen den respektvollen Umgang gegenüber Ältesten wieder erfahren, so wie ich es bei den Indianern und anderen Naturvölkern erlebt habe.

Wir leben den Weg des Kreises, machen Gemeinschaft und das Miteinander wieder erfahrbar, weil dies schon immer die Basis war, die uns sicher trägt. So verstehen wir auch die vorliegenden Angebote. 

Wie entstand die Wildnisschule?

Gegründet wurde die Wildnisschule 2005 von Dirk Schröder, der immer wieder Naturvölker besucht und diese Erfahrungen in die Kurse einfließen lässt. Das Glück der Menschen, ihre Verbindung zur Natur, ihr Respekt vor allem was lebt, ihre Rituale haben ihn sehr berührt und verändert. Er möchte mit den Angeboten einen Beitrag leisten, dass Menschen ihre Talente entdecken, die Schönheit und Vielfalt auf der Erde wieder sehen und ihre Fähigkeiten entfalten.

Unser Mentor, Jon Young lebt in den USA und gehört zu den Gründern der weltweiten Wildnisbewegung. Er wurde als Junge im Alter von 10-18 Jahren von Tom Brown gefördert, der das Wissen ebenfalls als Junge von dem Indianer Stalking Wolf erworben hat. 

Neben den vielen Techniken geht es dabei auch um die ursprüngliche Art zu Lehren. Es wurde dafür der Begriff  „Coyoteteaching“ geprägt. Dabei handelt es sich um ein Naturmentoring, das auf der ganzen Welt bei nativen Völkern verbreitet war. Das Coyoteteaching ist bei unseren Wildniskursen die Basis. Mit unseren Angeboten möchten wir dazu beitragen, die Talente jedes Einzelnen Stück für Stück ans Licht zu bringen. 

Das Team der Wildnisschule Chiemgau freut sich auf Ihren Besuch.

  • 14.08.2017
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Die nächsten Veranstaltungen:

Wilde Familie
26.08.–02.09.2017
Vater - Tochter Camp
08.–10.09.2017
Coyotementoring-Spurenkunde
15.–17.09.2017
Coyotementoring-Spurenkunde
22.–24.09.2017
Maorikraft für Männer
12.–15.10.2017

Die Wildnisschule ist ...

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