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Dirk Schröder im Gespräch mit Wolfgang Peham über Wildnispädagogik
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Stalking Wolf

Auszüge aus dem Leben des Apachen - Keimzelle der Wildnisbewegung

In den 1880er Jahren, als die Siedler den Osten und Westen des nordamerikanischen Kontinents besiedelt hatten und die Eisenbahn beide Seiten miteinander verband, wurde der junge Apache geboren. Das oberste Ziel des Stammes war es, nicht mit den weißen Siedlern in Kontakt zu kommen. So waren sie gezwungen, immer neue Quartiere aufzusuchen. Als die Eltern des Jungen ums Leben kamen, wurde er von dem weisen alten Indianer namens Coyote Thunder unterwiesen. 

Als einzigartig begabter Junge entwickelte er sich schon früh zu einem großen Jäger und Beschützer seiner Sippe, empfing die Einweihungen zum Schamanen und  die Berufung zum Scout - zum Kundschafter seines Volkes. Sein Name "Stalking Wolf" rührt daher, dass er in der Lage war, sich ganz dicht an einen Wolf anzuschleichen, ohne entdeckt zu werden. 

Einer großen Vision folgend, durchwanderte er den ganzen Kontinent, von West nach Ost und vom Norden Alaskas bis zu den Dschungeln Südamerikas, ohne je ein Fahrzeug zu benutzen. Er war getrieben von dem Auftrag, dass das Wissen seines weiter existieren muss, weil sie als Apachen eines Tages ausgerottet und assimiliert sein werden. Während der Suche nach einer Person, die bereit war, dieses Wissen aufzunehmen, traf er auf weitere Hüter des alten Wissens. So erweitere er seine Fähigkeiten durch die Lehren, die seiner Zeit mit den Siedlern aus der ganzen Welt auf diesem Kontinent zusammen kam. Über 60 Jahre dauerte seine Wanderschaft, bis er an der Ostküste auf zwei Jungen traf, Tom und Rick, die begierig die Herausforderungen, die ihnen der "Großvater" stellte annahm. Die Kinder waren sieben Jahre alt, als sie zum ersten Mal den Indianer trafen. Über acht Jahre verbrachten sie neben der Schule jede freie Minute mit Großvater. Sie wurden unterwiesen wie es damals bei Apachen üblich war. Großvater verstand es genial die Jungs immer wieder neugierig zu machen und das Feuer der Begeisterung zum Lodern zu bringen. So verinnerlichten sie jede Aufgabe, die der alte Indianer als geschickter Mentor ihnen stellt. 

Bevor der Alte verschwand, prophezeite er der Tom Brown, dass er eines Tages einem Jungen, auf gleiche Art und Weise das Wissen weiter geben würde. 

Es vergangen einige Jahre, bis der inzwischen junge Mann am Straßenrand auf den 10 Jahre alten Jungen Jon Young traf. Damit begann eine tiefe Verbindung. Beide geben bis heute Ihr Wissen weiter und wir treten in ihre Fußstapfen.

Tom Brown hat in mehren Büchern über das Leben mit "Großvater" geschrieben. Mehr dazu bei den Büchertipps.

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