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28.05.2014

Ein Appell, seine Schuhe an den Nagel zu hängen.

Warum Barfußlaufen gesund ist

Die Wissenschaft hat nun bewiesen, dass der Mensch ursprünglich über den Ballen gelaufen ist. Kinder zeigen es bei den ersten Schritten deutlich, bis sie dann Schuhe anbekommen. 

In dem Magazin Geo 5/2014 wird der Barfusprofessor Daniel E. Lieberman bei seiner Arbeit und bei seinen Lauftrainings begleitet. Die Botschaft: Beim Auftreten mit der Ferse entsteht ein „Stoß vom Fuß bis unters Schädeldach, wie ein Hammerschlag,“ sagt der Wissenschaftler.

Dies können Sie selber testen, indem Sie die Finger in die Ohren stecken und auf festem Untergrund über die Fersen laufen. Hören Sie mit jedem Schritt die Erschütterung? Spüren Sie den Stoß im Rücken? Versuchen Sie nun über die Ballen das Ganze noch einmal. Versuchen schreibe ich deshalb, weil es am Anfang eine Umstellung erfordert. Die Erschütterungsgeräusche sind nun deutlich weniger oder gar nicht mehr zu hören, oder?

Ballenlaufen ist gesund:

„Fersensporn, Entzündungen von Sehnen, Knorpelabnutzung, Muskelreizungen - all die typischen Joggerleiden könnten mit genau jener Belastung einhergehen, der sich Schuhträger Schritt für Schritt aussetzen, folgert Lieberman“ (Seite 135). Wer noch nie in seinem Leben Schuhe getragen hat, landet meist auf dem Vorderfuß. Dies hat der Forscher bei Läufern in Kenia und Mexiko festgestellt.

Was die Wissenschaftler auf den Laufbändern bewiesen haben, hat Peter Gerb durch Beobachtungen ebenfalls  festgestellt und in seinem Buch „Godo - mit dem Herze gehen“ Koha-Verlag, angenehm lesbar beschrieben. Zitat Seite 60: „Da die Muskelpumpen beim GODO (Ballengang) doppelt und differenzierter aktiviert werden, kann sich venöses Blut nicht so leicht in den Beinen stauen, wie beim Fersengang.“

In der „Wildnisszene“ nennen wir den Ballengang den „Foxwalk“, angelehnt an den Gang der Vierbeiner. Mit ihm ist es möglich, nahezu lautlos durch den Wald zu gehen und keine Energiewelle durch das Auftreten vor sich her zu schieben. Es dauert eine Zeit der Umstellung bis es möglich ist, täglich so zu gehen.

Bei meinen Reisen zu den Buschleuten in Afrika habe ich diese Art des Laufens wieder gesehen. Wenn sie ein Tier entdeckt haben können sie sofort auf die wesentlich langsamere Variante des Schleichens umschalten.

Seit Jahren nun gehe ich barfuß und kann die Erkenntnisse nur bestätigen. Zusätzliches Plus: Es bildet sich einer Lederhaut, die ihre Füße schützt und die Fußreflexzonen bei jedem Schritt massiert - kostenlos und natürlich. 


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