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07.03.2019

Zeckenzeit! Was tun?

Wo sie herkommen, wie man sich schützen kann.

Jetzt sind sie wieder unterwegs, die Zecken und mit den Zecken ist die Angst vor Krankheiten verbunden. Um was geht es denn da eigentlich?

FSME ist eines der Schlagworte, das die Pharmaindustrie verbreitet. Es ist die Abkürzung für Frühsommer-Meningoenzephalitis, eine Viruserkrankung. Sie wird durch Zecken übertragen und kann zur Entzündung des Gehirns, der Hirnhäute und des Zentralnervensystems führen. Es ist richtig, dass es dagegen noch keine Therapieformen gibt. Es ist aber auch wichtig, die Relationen zu sehen. 2011 waren in Deutschland 400 Erkrankungen gemeldet. 

Wesentlich häufiger tritt eine andere Krankheit auf, nämlich die  Borreliose. Davor schützt die Impfung nicht! Nun höre ich im Wildniscamp immer wieder, dass Menschen, die geimpft sind, glauben, dass sie nicht krank werden können und sich damit nicht um Zeckenschutz kümmern.

Erst kürzlich hat man festgestellt, dass reines Kokosöl ein sehr guter Schutz gegen Zecken (Mücken, Stechfliegen) ist. Sie mögen die darin vorhandene Laurinsäure nicht und lassen sich buchstäblich fallen, wenn sie damit in Berührung kommen. Mehr dazu auf der Internetseite: Zentrum für Gesundheit.

Wie können Sie sich noch gegen Borreliose schützen? Wenn Sie ihren Körper morgens und abends nach Zecken absuchen und diese entfernen, sind Sie auf der sicheren Seite. Denn die Zecken sind wählerisch und suchen lange, bis sie den geeigneten Platz gefunden haben, wo sie Blut saugen. 

Wo saugen sie gerne?

Bevorzug dort, wo es warm ist: Armbeugen, Genitalien, Leisten, Kniekehlen, Achselhöhlen, am Haaransatz, aber auch hinter den Ohren. Manche glaubeh, dass Zecken von den Bäumen fallen – das stimmt nicht! Ganz im Gegenteil, sie benötigen mildes Klima und hohe Luftfeuchtigkeit und bleiben deshalb auf dem Boden, um sich vor dem Austrocknen zu schützen. Sie sind aber sehr, sehr geduldig und können 1-2 Jahre ohne Blutnahrung warten, bis ein „Wirt“ vorbei kommt. Ja, sie warten oft auf Grashalmen oder im Gebüsch, bis ein Tier oder Mensch vorbei kommt und die Zecke dabei abstreift. Andere Zecken werden aktiv und gehen auf die Suche.

Die meisten Zecken sind zwar blind, haben aber ausgesprochen feine Sensoren. Sie nehmen die leichteste Veränderung ihrer Umwelt wahr, spüren die leichteste Erschütterung, riechen den kohlensäurehaltigen Atem, Ausdünstungen, Schweiß, Milchsäure, Buttersäure und Ammoniak. Wer übersäuert ist (Kaffee, Zucker, etc.) wird gerne von Zecken besucht. Wer durch seine Ernährung dafür sorgt, dass er ein basisches Körpermillieu hat, wird von Zecken und Mücken eher verschont.

Wussten Sie eigentlich, dass es weltweit 800 - 1000 Zeckenarten gibt? Bei uns ist die Schildzecke, auch als Holzbock bekannt, am weitesten verbreitet.

Haben Sie eine Vorstellung, wie groß eine Zecke ist?

Wenn sie vollgesogen ist, dann kann sie die Größe eines Streichholzkopfes annehmen. Beim Holzbock ist es das 20-fache der eigentlichen Größe! Erwachsene Zecken sind nur 2,5 mm x 4 mm groß. Im Stadium der Nymphe sind sie so groß wie ein Stecknadelkopf und im Larvenstadium mit bloßem Auge kaum zu sehen - 0,5 mm.

Die Zecke will uns offensichtlich etwas lehren, sonst würde sie seit den 1950er Jahren nicht explosionsartig auftauchen. Lesen Sie mehr über den Ursprung der Lyme-Zecke in USA auf Plum Island. Es ist unfassbar, dass Menschen so weit gehen, doch ich kann es mir in der heutigen Zeit gut vorstellen. Mehr dazu in dem Beitrag unter der Überschrift: „Sind Borrelien Bio-Waffen?“.

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10.–14.06.2019
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15.–22.06.2019
Wildkräuter und Heilpflanzen
28.–30.06.2019
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