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Unsere Philosophie

In der Wildnischule begleiten wir Menschen, die ihre Verbindung zur Natur und zu sich selbst vertiefen wollen, die bereit sind, neue Erfahrungen zu machen.

Die Wildnisschule Chiemgau wurde 2005 von Dirk Schröder gegründet und später zum Verein umgewandelt. Das Zentrum der Aktivitäten ist ein idyllisch gelegenes Gelände im Jenbachtal bei Bad Feilnbach. Hier findt jährlich die Ausbildung zum Wildnispädagogen statt, sowie Familien-, Kinder- und Jugendcamps und mehrtägige Naturcamps für Schulklassen.
Das Team der Mitarbeiter rekrutiert sich aus den eigenen Ausbildungsgängen und bildet inzwischen ein weites Netzwerk, das die Idee der Wildniskurse auch außerhalb des Platzes mit Leben füllt.

Das Leben unter freiem Himmel, der direkte Kontakt zur Natur und das Wissen der Naturvölker locken Menschen aller Generationen und weit über die Grenzen Bayerns hinaus zu uns ins Chiemgau. Viele Elemente unserer Pädagogik sind den Erfahrungen und der jahrtausende alten Praxis ursprünglicher Kulturen entliehen: Generationen übergreifendes Lernen, Kreiskultur, Rituale und Kernroutinen. Im Mittelpunkt steht das „Coyote Mentoring“: Mentoren lenken die Aufmerksamkeit, wecken Neugierde, unterstützen die Interessen und vertiefen sie durch unauffälliges Begleiten, Fragen und Vorleben. Lernen findet „nebenbei“, fast unbemerkt statt. In unserem Wildniscamp verbinden wir Menschen und Natur durch das (Wieder-) Erlernen indigener Überlebensfähigkeiten und fördern so die Liebe und Wertschätzung zur Natur und unserem Menschsein.

Wie laufen Kurse ab?

In unseren Veranstaltungen, in denen wir den respektvollen Umgang mit allem, was um uns herum existiert vermitteln, werden die Sinne und die Wahrnehmung auf eine Art trainiert, wie es bei Naturvölkern üblich ist. Unsere Angebote gehen weit über reines Survival-Training hinaus. Es werden u.a. neue Fertigkeiten trainiert und ganz nebenbei kommen die Schätze und Talente jedes Einzelnen ans Licht. Die Trennung hebt sich auf, wir werden wieder Teil der Natur, der Kreis schließt sich. 

In den Kursen lebt der Geist des Apachen Stalking Wolf weiter. Seine Vision war es, dass das alte universale Wissen der Naturvölker weiter lebt. So hat er es in das Herz zweier Kinder gelegt und sie unterwiesen wie junge Indianer. Einer von ihnen ist Tom Brown, der inzwischen die bekannteste Trackerschool der Welt hat. Er und sein „Zögling“ Jon Young haben viele Menschen inspiriert, ihre eigenen Wildnisschulen zu gründen. In dieser Linie verstehen auch wir uns als Mentoren. 

Zu dem indianischen Wissen kommen in unserer Wildnisschule weitere Erfahrungen von anderen nativen Völkern hinzu. Unsere Lehrmethode, das „Coyoteteaching“, hat sich bei den Naturvölkern seit Jahrtausenden bewährt. Das Naturmentoring basiert auf Freude, Neugierde und spielerischer Leichtigkeit, für Erwachsene ebenso wie für Kinder.

Der Neurobiologe Gerald Hüther und andere Wissenschaftler haben inzwischen bestätigt, dass Neugierde und die Möglichkeit, Dinge selbst zu erfahren, die Voraussetzung dafür sind, dass das Erlernte langfristig abgespeichert wird. Lernen geschieht auf diese Weise nebenbei. Unsere Aufgabe als Mentoren ist es unter anderem, Neugierde bei den Teilnehmern zu wecken und darauf zu achten, dass die friedvolle Atmosphäre im Camp mit viel Freude erhalten bleibt. 

Unsere Kurse richten sich an alle Altersgruppen. Besonders wichtig aber sind uns Kinder und Jugendliche. Denn die nächsten Generationen bestimmen die Zukunft.

Damit das Lebensrad wieder geschlossen ist, haben wir das "Ältestenprogramm 55+" eingeführt. Dabei wünschen wir uns. dass Menschen in diesem Lebensabschnitt einfach dabei sind und die jungen Menschen den respektvollen Umgang gegenüber Ältesten wieder erfahren, so wie ich es bei den Indianern und anderen Naturvölkern erlebt habe.

Wir leben den Weg des Kreises, machen Gemeinschaft und das Miteinander wieder erfahrbar, weil dies schon immer die Basis war, die uns sicher trägt. So verstehen wir auch die vorliegenden Angebote. 

Wie entstand die Wildnisschule?

Gegründet wurde die Wildnisschule 2005 von Dirk Schröder, der immer wieder Naturvölker besucht und diese Erfahrungen in die Kurse einfließen lässt. Das Glück der Menschen, ihre Verbindung zur Natur, ihr Respekt vor allem was lebt, ihre Rituale haben ihn sehr berührt und verändert. Er möchte mit den Angeboten einen Beitrag leisten, dass Menschen ihre Talente entdecken, die Schönheit und Vielfalt auf der Erde wieder sehen und ihre Fähigkeiten entfalten.

Unser Mentor, Jon Young lebt in den USA und gehört zu den Gründern der weltweiten Wildnisbewegung. Er wurde als Junge im Alter von 10-18 Jahren von Tom Brown gefördert, der das Wissen ebenfalls als Junge von dem Indianer Stalking Wolf erworben hat. 

Neben den vielen Techniken geht es dabei auch um die ursprüngliche Art zu Lehren. Es wurde dafür der Begriff  „Coyoteteaching“ geprägt. Dabei handelt es sich um ein Naturmentoring, das auf der ganzen Welt bei nativen Völkern verbreitet war. Das Coyoteteaching ist bei unseren Wildniskursen die Basis. Mit unseren Angeboten möchten wir dazu beitragen, die Talente jedes Einzelnen Stück für Stück ans Licht zu bringen. 

Das Team der Wildnisschule Chiemgau freut sich auf Ihren Besuch.

Coroana - Folge unserer Naturzerstörung?

Die nächsten Veranstaltungen:

Vogelsprache - Federkunde
23.–25.04.2021
Intuitionsschulung - Erste Hilfe 2021
07.–09.05.2021
Visionssuche
09.–16.05.2021
Kinder-Jugend Wildniscamp
24.–28.05.2021
Wilde Familie
29.05.–05.06.2021

Die Wildnisschule ist ...

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