Es gibt viele Methoden dazu. Sie sind in der Meditation der Schlüssel, um zur Ruhe zu kommen. In der Wildnisszene sprechen wir vom „Haar“. Dieser Begriff bezieht sich auf die Geschichte, die Tom Brown in seinem Buch „Leben aus dem Geist der Wildnis“ über das Leben mit Großvater erzählt. Es geht dabei darum, dem Verstand eine Aufgabe zu geben, damit der Geist still werden und damit Botschaften empfangenkann. Wer in der Natur unterwegs ist und in dieses „Heilige Schweigen“, wie es Großvater nennt, kommt, der kann besondere Naturverbindungen erleben. In der Ausbildung Wildnispädagogik geben wir den Menschen Beobachtungen für ihre Zeit auf dem Sitzplatz mit. Somit ist der Verstand beschäftigt und der Geist wird frei. Das ist eine Art sich unsichtbar zu machen. Das Geschenk kann sein, dass die Tiere den Menschen nicht bemerken. Der Weitwinkelblick unterstützt das noch.

Die Geschichte wird Großvater von einem Mann erzählt, der aus Asien stammt. Er kam als Einwanderer nach Nordamerika. Ebenso wie Großvater konnte er die respektlose Art vieler Siedler in den Städten nicht ertragen und zog sich in die Wälder zurück. Dort hat ihn Großvater (damals Mitte zwanzig) – seiner inneren Stimme folgend – getroffen. Solche Begegnungen hatte Stalking Wolf im Laufe seiner über 40 Wanderjahre immer wieder und konnte so sein Wissen erweitern. Teile davon sind über Tom Brown in die Wildnisschule gekommen.

Die Geschichte (Auszug aus dem Buch)

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