„Was wir betreiben, was heute Wildnispädagogik heißt, hat mit dem ganzen Leben zu tun. Von den Kindern im Kindergarten bis hin zu den Senioren …“ sagt Mentor Wolfgang Peham (Wildnisschule Wildniswissen) nach 30 Jahren Erfahrung.
Vor über 30 Jahren bin ich Wolfang Peham zum ersten Mal begegnet – es war beim Hüten eines Schwitzhüttenfeuers. Seitdem gehe ich den Weg des Wildniswissens und den roten Pfad, wie es die Lakota nennen. In dieser Zeit ist bei mir sehr viel Heilung geschehen. Nun kann ich sehen, wie die Naturverbindung und die Art, wie wir das Feld des Zusammenkommens vorbereiten und halten, auch für die Teilnehmer Heilung ist.
Heute können wir erleben, wie das Erbe von Tom Brown Jr. und das seines Mentees Jon Young wie zwei Säulen zu einem friedvollen Kulturraum führen. Die Lakota bezeichnen es mit den Worten „Mitakuye Oyasin“ – was so viel heißt wie: „Wir sind mit allem verwandt“. Daraus resultiert ein respektvoller Umgang mit allem was lebt. Dieses erfahren wir in unseren Veranstaltungen und übertragen es mehr und mehr in den Alltag, wo es schlussendlich hingehört.

Beide Säulen führen ins TRUTH Living – wie wir es genannt haben. Also zu WAHREM Denken – Sprechen – Handeln.
Naturverbindung und Wildniswissen sehen wir als Erbe von Tom Brown Jr. Dies geben wir in der Ausbildung Wildnispädagogik weiter.
Naturverbindung und Friedenskultur – das Erbe von Jon Young vermitteln wir in der Ausbildung TRUTH Living – FriedensStifter Coaching.
Vermutlich war es die Absicht von „Großvater“ Stalking Wolf – Gründer der Bewegung – uns daran zu erinnern. Er hat dieses friedvolle Verhalten, den Respekt und das Handwerk an die damals 7-jährigen Jungen Tom und Rick weitergegeben.
So sehen wir einen friedvollen Kulturraum mit unseren Schlüsseln, die in Frieden führen können.
Einblick in die Historie:

Unten: Tom Brown (links) und Ingwe (Ältester, der als Kind in Kenia mit Einheimischen aufgewachsen ist)
Oben: Jon Young (links), Gilbert Walking Bull (Lakota Medizinmann), Jake Swamp (Friedenshäuptling der Mohawk), Tow Fethers (Lakota).

Das Bild oben zeigt einige Menschen der ersten Generation, die in die USA gefahren sind, um bei Tom Brown zu lernen. Wolfgang Peham war einer von ihnen. Sie haben 2004 das Jahrestraining „Wildnispädagogik“ kreiert, in dem die Grundlagen dieses alten Wissens vermittelt werden. Ich (Dirk) und das damalige Team von Wolfgang gehörten zu den ersten, die dieses Jahrestraining durchlaufen haben.



