Im Herbst bieten wir alternativ zum Start im April dieses neue Format an.
So kannst Du in zwei Wochen (Herbst und Mai) und einem verlängerten Wochenende alle erforderlichen Inhalte der Wildnispädagogik erfahren. 

In der Präsenzzeit im Wildniscamp konzentrieren wir uns auf die praktische Anwendung (Inhalte). Dies wird den Zusammenhalt in der Gemeinschaft stärken und es werden wertvolle Erfahrungen im Naturraum gesammelt. Die Lehreinheiten bekommst Du ergänzend in ausführlichen Videos für zuhause. 

Als Mentoren werden Mirijam und Dirk Dich das Jahr über begleiten und Dich so inspirieren, dass Du den Naturraum um Dich herum intensiv und bestimmt auch neu entdecken wirst. 

Wir gehen gemeinsam durch den Jahreskreis. Unsere Hinweise lenken Deine Aufmerksamkeit auf das, was gerade in der Natur geschieht. Durch Antworten auf unsere Fragen sehen wir wo Deine Neugier liegt (Deine Entwicklungsschritte) und können Dich individuell unterstützen.
Gefällt Dir das Konzept?

Wie bei jeder Ausbildung entsteht dadurch eine starke Gemeinschaft von Gleichgesinnten, die häufig lange über das Wildnisjahr bestehen bleibt.

Du bekommst neben der Präsenzzeit mit uns…
    ▪    Wissen über Videos
    ▪    Hintergrundinfos zum Nachlesen
    ▪    Empfohlene Videobeiträge von Anderen
    ▪    Literaturempfehlungen
    ▪    Eine geschlossene Gruppe zum Austausch
    ▪    Die Möglichkeit in Praktika Dein Wissen zu vertiefen

Was Du dazu beiträgst…
    ✓    Du beobachtest Pflanzen über einen Jahreszyklus und erstellst eine Dokumentation
    ✓    Du führst ein Naturtagebuch mit Deinen Beobachtungen (Stichworte)
    ✓    Deine Freude

Das wird in der Zeit im Wildniscamp angeboten:

1. Präsenzwoche BASISWISSEN vom (Über-)leben in der Natur

  • Du erfahrst, wie Frieden und Harmonie in einer Gruppe möglich sind
  • Du erfährst die Friedensstifter Prinzipien und bekommst Werkzeuge an die Hand, um Konflikte zu lösen 
  • Einführung des Clansystems und der Kreiskultur
  • Feuermachen mit und ohne Streichhölzer bei jeder Witterung, Naturfeuerzeug (Bowdrill), Feuerstein
  • Aufbau verschiedener Feuer, Naturanzünder, Reflektorwand etc. 
  • Wasser finden, aufbereiten, Filtermethoden, Wasserqualität bestimmen durch Untersuchung am Bach durch Zeigetiere.
  • Unterkünfte: vom Notlager bis zum wasserdichten Waldläuferschlafsack aus Naturmaterialien.
  • Schnüre aus verschiedenen Materialien der Natur herstellen und verwenden.
  • Welche Pflanzen sind im Herbst noch essbar und wie erkennst Du sie? 
  • Wurzeln von Pflanzen verwenden für: Essen, herstellen von Tinktur, Salbe.
  • Essen zubereiten am Lagerfeuer: verschiedene Arten – Suppe ohne Topf, Brotbacken in der Glut etc.
  • Gefahren in der Natur. Wie erkennst Du sie, wie kannst Du Dich schützen, wie kannst Du Dich behandeln und heilen?
  • Gefäße herstellen ohne spezielle Werkzeuge.
  • Bäume und Sträucher im Kreislauf des Jahreskreises: Wie kannst Du sie erkennen, wie kannst Du sie nutzen, welche unterschiedlichen Qualitäten haben sie? 

Storytelling ist ein wichtiger Teil um Neugierde zu wecken. Jeder Mensch hat die Fähigkeit, spannende Geschichten zu erzählen, wenn diese aus den eigenen Erlebnissen entstehen. Bei allen Treffen ist ausreichend Zeit, um die eigenen Naturerfahrungen mit der Gruppe zu teilen und so das Storytelling zu trainieren.

2. Präsenzwoche – DIE KUNST ZU LEHREN (AOM) anhand folgender Inhalte

Pflanzenkunde

  • Wie erkennst Du essbare Pflanzen und wie bereitest Du sie zu. Was sind “Survivalpflanzen”? Was sind Heilkräuter (Naturapotheke)?
  • Signaturen bei Giftpflanzen erkennen und vertiefen.
  • Du wirst in der Woche immer wieder essbare Pflanzen sammeln und verwerten. So lernst Du unterschiedliche Zubereitungen kennen. 

Sprache der Vögel – Sprache des Waldes, Federkunde    

  • Wer die Kommunikation unter den Vögeln kennt und das Alarmsystem versteht, kann viel mehr entdecken und wahrnehmen, weil die Signale der Tiere ihn aufmerksam machen. 
  • Du lernst in der Federkunde die Prinzipien kennen, wie das Vogelkleid aufgebaut ist, so dass Du dann in der Lage bist, anhand einer Feder sehr genau zu bestimmen an welcher Stelle sie saß und zu welchem Vogel sie gehört haben könnte.

Spurenkunde – im Außen und in Dir (Innertracking)

  • Eintauchen in das Fährtenlesen bei Säugetieren. 
  • Du lernst die Grundprinzipien kennen, wie die Trittsiegel von Säugetieren eingeteilt sind. 
  • Durch unser Lenken Deiner Aufmerksamkeit auf Fraßspuren, Gewölle und Losungen öffnet sich ein weiterer Blick auf die Tierwelt. So kannst Du Rückschlüsse auf das Tier und sein Verhalten ziehen.

Naturmentoring / Coyoteteaching  – Das natürliche Lernen und Lehren             

  • Wir blicken gemeinsam hinter die Kulissen des Lehrens, wie es bei den Naturvölkern auf der ganzen Welt üblich war und ist. 
  • Du lernst die Kunst des Fragenstellens (Coyoteteaching) und des Mentorings kennen. 
  • Du lernst das “8-Schilde Model” als den natürlichen Kompas des Lernens und des Lebens kennen.

Fotos uns mehr zum 2. Modul

3. Präsenzzeit – KURSAUFBAU und Abschluss

  • Du erfährst, wie Du als Wildnispädagoge einen Kurs aufbaust, der Freude macht und tiefes Lernen ermöglicht
  • Wir befassen uns intensiv mit der Bedeutung und dem Einsatz von Spielen als Lehrmittel
  • Zeremonieller Abschluss und Vergabe der Zertifikate

Termine

Jahreszyklus 2023-24

  1. Woche: 30. Oktober (16 Uhr) bis 5. November 2023 (gegen Mittag)
  2. Woche: 6. Mai (14 Uhr) – 12. Mai 2024 (gegen Mittag)
  3. Verlängertes Wochenende: 26. September (18 Uhr) bis 29. September 2024 (gegen 16 Uhr)

Wissenswertes

Deine Voraussetzung für das Zertifikat “WILDNISPÄDAGOGE*IN” ist die vollständige Teilnahme an den genannten Modulen, das Praktikum von drei Tagen und eine Kopie der Journale, die Du im Selbststudium im Laufe der Ausbildung angelegt hast, bzw. eine andere Form das erworbene Wissen zu präsentieren, die mit dem Kursleiter abgesprochen ist. Wenn Du zum Abschluss noch nicht alles beisammen hast, bekommst Du eine Teilnahmebescheinigung und kannst den Rest nachholen.
Die Kosten und weitere Infos für die Module findest Du auf der Hauptseite >

Impressionen

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